HEIDEGGER URSPRUNG DES KUNSTWERKES PDF

Seinsdenken[ Bearbeiten Quelltext bearbeiten ] Die Metaphysik bzw. Die Bedeutung die ihm [sc. Das Sein selbst ist dann als Geschehen der Wahrheit zu begreifen. Der Begriff des Wesens fasst wiederum das, was und wie eine Sache ist, unter sich zusammen. Keines ist ohne das andere.

Author:Nikokus Arami
Country:Bhutan
Language:English (Spanish)
Genre:Finance
Published (Last):22 February 2006
Pages:215
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Die Frage nach dem Ursprung verschiebt sich demnach. Heideggers Methode besteht darin, den Kreisgang zu vollziehen. Er will das wirkliche Werk suchen und es danach fragen, was es ist. Das Dinghafte ist damit das Wesentlichste am Wesen des Kunstwerkes. Der erste Weg sieht das Ding als ein Seiendes.

Ein Ding ist das, worum sich die Eigenschaften oder Merkmale versammeln. Das entspricht dem Kernhaften des Dinges, das zu Grunde und immer Vorliegende hypokeimenon. Aus dieser Benen- nung, sagt Heidegger, spreche die griechische Grunderfahrung des Seins des Seienden.

Die Dingheit des Dinges wurde ver- gessen und ist nunmehr zum Ungewohnten geworden. Dabei sollte es doch Gegenstand der Auslegung sein. Sie betrachtet das Ding alsaistheton, als etwas sinnlich Wahrgenommenes, als etwas, was in den Sinnen der Sinnlichkeit durch Empfindungen vernehmbar ist. In beiden Auslegungen verschwindet das Ding. Dieser betrachtet das Ding als einen geform- ten Stoff. Diese Auslegung beruft sich auf den unmit- telbaren Anblick, mit dem uns das Ding mit seinem Aussehen eidos angeht und in unsere Sinne ein- geht.

Ich werde nun mit Heidegger den Blick auf das Zeug richten, um die Wurzel dieser Dingauslegung zu begreifen. Das Zeug ist etwas, was eigens zu seinem Gebrauch hergestellt worden ist. Diese Auslegungen haben sich in der Geschichte verkoppelt. Dieser Vorgriff unterbindet die Besin- nung auf das Sein des jeweiligen Seienden. Die herr- schenden Dingbegriffe geben vor, das Dinghafte des Dinges zu denken, blockieren jedoch den Weg zum Dinghaften des Dinges. Es bedarf einer Besinnung auf das Sein des jeweiligen Seienden.

Das Zeugsein des Zeugs besteht in seiner Dienlichkeit. Wir sind zum Zeugsein des Zeugs gekommen, indem wir das Kunstwerk betrachteten. Das Kunstwerk gab zu wissen vor, was das Schuhzeug in Wahrheit ist. Nur in und durch das Werk kommt das Zeugsein des Zeugs eigens zum Vorschein. Was ist im Werk am Werk? Das Seiende, das Schuhzeug, tritt in die Unverborgenheit aletheia seines Seins heraus.

Setzen meint hier zum Stehen bringen. Aber auch diese Bestimmung reicht nicht zu, wie Heidegger an einem weiteren Kunstbeispiel zeigt. Das Werk ist aber auch kein Zeug, das nur des eigentlichen Zeugcharakters, der Dienlichkeit und Anfertigung, entbehrt. Deshalb sind wir gezwungen, die Aufgabe neu zu stellen. Durch den Tempel west der Gott im Tempel an, d. Widmen wir uns nun der Frage nach dem Werksein. Heidegger sucht seinen Ansatz im Griechischen physis, was das Herauskommen und Aufgehen selbst und im Ganzen bedeutet.

Im Aufgehenden west die Erde als das Bergende. Dieses Stellen geschieht als ein Aufstellen des Werkes, als eine Errichtung. Was aber ist eine Welt? Die Welt weltet und ist seiender als das Greifbare und Ver- nehmbare. Die Welt ist nie Gegenstand. Welt weltet, wo die wesenhaften Entscheidungen unserer Geschicke fallen, formuliert Heidegger in seiner obskuren Sprache.

Doch halten wir uns nicht an der Dunkelheit der Sprache auf noch fest. Es gibt zwei Weisen, wie Welt weltet. Erstens, das Werk stellt als Werk eine Welt auf. Zweitens, das Werk ist als Werk herstellend. Das verdeutlicht Heidegger wiederum an der Interpretation der Kunstwerke. Indem das Werk eine Welt aufstellt, stellt es die Erde her. Im Streit aber bleibt die Selbstbehauptung des jeweils eigenen Wesens unangetastet.

Das Werk stiftet diesen Streit an, indem es Welt aufstellt und Erde herstellt. Und in der Bestreitung dieses Streites geschieht die Wahrheit. Wahrheit bedeutet griechischaletheia Unverborgenheit des Seienden. Dies, so Heidegger, meint aber nicht Wahrheit, sondern Richtigkeit. Wahrheit sei etwas viel Grundlegende- res. Damit ein Satz verbindlich ist, d. Was aber ist die Unverborgenheit selbst? Inmitten des Seie n- den im Ganzen west eine offene Stelle. Sie ist seiender als das Seiende.

Sie ist die lichtende Mitte selbst und umkreist wie das Nichts alles Seiende. Dank der Lichtung ist das Seiende unverborgen. Die Lichtung, in die das Seiende hereinsteht, ist dieVerbergung. Die Verbergung waltet inmitten des Seienden auf zweifache Weise. Zum einen als Versagen, d. Ein Seiendes schiebt sich vor das andere Seie n- de und verschleiert, verdunkelt es. Das Seiende erscheint zwar, aber gibt sich anders, als es ist. Die Lichtung geschieht nur als dieses zweifache Verbergen. Die Unverborgenheit ist ein Geschehnis, ein Ereignis.

Zum anderen bestimmt sich die Wahrheit aus sich selbst heraus. Sie richtet sich den Schauplatz ihres Streites selbst ein. Das Gegeneinander von Lichtung und zwiefacher Verbergung ist der Urstreit. Dabei darf jedoch keine einfache Entsprechung von Welt und Lichtung einerseits und Erde und Verborgenheit andererseits angenommen werden. Darin haben verschiedene Kritiker einen Mangel seiner Schrift gesehen beispielsweise W.

Was ist das Wesen der Wahrheit als Zug des Werkes? Was ist die Kunst; inwiefern gibt es Kunst? Das Wesen des Schaffens ist das Hervorbringen. Dagegen ist das Anfertigen nie unmittelbar die Einwirkung des Geschehens der Wahrheit.

Ich werde nun mit Heidegger summarisch die verschiedenen Weisen des Einrichtens der Wahrheit unterscheiden: 1. Dies ist vielleicht schon eine Anspielung Heideggers auf die Dichtung. Weise ist das wesentliche Opfer. Die Einrichtung der Wahrheit im Werk ist das Hervorbrin- gen eines solchen Seienden, was vorher noch nie war und nachmals nie mehr sein wird. Die Hervor- bringung bringt die Offenheit des Seienden, die Wahrheit, hervor.

Dieses so Hervorgebrachte ist ein Werk; solches Hervorbringen ist ein Schaffen. Die Wahrheit richtet sich ins Werk. Im folgenden stellt Heidegger das Problem der rechten Bewahrung des Werkes. Wissen ist das ekstatische Sicheinlassen des existierenden Menschen in die Unverborgenheit des Seins. Wis- sen ist deshalb auch ein Wollen. Was ist Kunst?

Kunst ist das Ins -Werk-Setzen der Wahrheit. Die Kunst ist damit die schaffende Bewahrung der Wahrheit im Werk. Kunst ist ein Werden und Ge- schehen der Wahrheit. Wo keine Sprache west, da ist auch keine Offenheit des Seienden. Sprache ist das Geschehnis des Sagens, das als Entwerfen des Lichtens bezeichnet werden kann. Das entwerfende Sagen ist jenes, das in der Bereitung des Sagbaren zugleich das Unsagbare als ein solches zur Welt bringt. Jedes Werk gibt zu se- hen - bringt etwas in die Offenheit der Lichtung - und sagt etwas aus.

Das Wesen der Kunst ist also die Dichtung. Kunst ist geschichtlich und als geschichtliche die schaffende Bewahrung der Wahrheit im Werk. Der Ursprung bedeu- tet sodann, etwas im stiftenden Sprung aus der Wesensherkunst ins Sein bringen.

Und so ist die Kunst der Ursprung des Kunstwerkes. Dreiteilung bzw.

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